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Progrès belohnt sich nicht - 01.07.2015

EUROPA LEAGUE 1. Runde: Progrès Niederkorn - Shamrock Rovers 0:0



Dan Elvinger



In der ersten Qualifikationsrunde der Europa League kam der Progrès Niederkorn trotz besserer Chancen und größerer Spielanteile nicht über ein 0:0 gegen den irischen Rekordmeister Shamrock Rovers hinaus. Immerhin reisen die Gelb-Schwarzen in einer Woche ohne Heimspielgegentor zum Rückspiel nach Dublin.



Die Niederkorner begannen sehr nervös. Allerdings fand das von Progrès-Trainer Olivier Ciancanelli angekündigte frühe Pressing der Iren nicht statt. Stattdessen versuchten die Shamrock Rovers, mit hohen Bällen zum Erfolg zu kommen. Nach sechs Minuten ging nach einer Flanke von Madden ein Kopfball von Waters knapp am Tor vorbei. Kurz später hätte ein schneller Doppelpass die Niederkorner fast überrascht. Der Schussversuch von Drennan landete am Außenpfosten. Erst nachdem Progrès-Torwart Flauss in der 20. gegen Drennan in extremis retten musste, erwachten die Niederkorner.



Die erste gute Chance hatte Menaï, als er in der 27. das Au- ßennetz traf. Ab jetzt hatte der Progrès die größeren Spielanteile. Oft haperte es jedoch am letzten Pass. Kurz vor der Pause wurden die Niederkorner aber fast für ihre Mühen belohnt. Mit seiner Direktabnahme aus 35 m überwand Rossini Torwart Hyland, doch der Pfosten verhinderte den Einschlag. Die zweite Hälfte begann mit einer Doppelchance der Elf von Trainer Olivier Ciancanelli. Zunächst brachte Thill den Ball nach einer Flanke von Soares nicht im Tor unter. Poinsignon setzte sofort nach und bediente mit einer weiteren Hereingabe Rossini, der aus zwei Metern Torwart Hyland anköpfte.



Nicht mehr so flüssig



Mit zunehmender Spieldauer machte die Hitze den 22 Akteuren immer stärker zu schaffen. Die Iren reagierten nur noch und warteten auf einen Niederkorner Fehler. Aber auch beim Progrès lief es nicht mehr so flüssig. Erst nach 74 Minuten erwachten die Spieler und damit auch die Zuschauer wieder. Bei einem Schlenzer mit dem Außenrist von Thill musste Rovers-Torwart Hyland sich strecken. Danach wurden beide Seiten wieder aktiver. Thill setzte kurze Zeit später mit einem Weitschuss aus 30 Metern ein weiteres Ausrufezeichen. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät. Die Kraft fehlte, um den Gegner noch einmal richtig unter Druck zu setzen.



Frustriert“ und „enttäuscht



STIMMEN ZUM SPIEL Rossini und Ciancanelli



Trotz einer guten Ausgangsposition für das Rückspiel in Irland zeigten sich die Niederkorner vom 0:0 gegen die Shamrock Rovers enttäuscht.



Ich bin enttäuscht. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, aber ich hätte unsere Leistung mit einem Tor belohnen müssen. Leider habe ich versagt“, so ein selbstkritischer Giuseppe Rossini nach dem Spiel. Für den ProgrèsStürmer, der vor Wochen aus Louvain nach Luxemburg gewechselt war, war es das erste Spiel im Niederkorner Dress. Er hätte sofort zum Helden werden können. Doch zunächst scheiterte er mit einem sehenswerten Schuss aus 30 Metern am Pfosten (43.) und nach der Pause vergab er eine glasklare Chance aus zwei Metern. Positives konnte er aber dennoch aus dem gestrigen Resultat ziehen: „Ein 0:0 ist gar keine so schlechte Ausgangsposition für das Rückspiel.“ Ähnlich wie Rossini reagierte Trainer Olivier Ciancanelli nach dem Spiel: „Ich bin ein wenig frustriert. Wir hatten genügend Tormöglichkeiten, aber leider waren wir nicht kaltschnäuzig genug. Teilweise hat uns auch das Körnchen Verrücktheit gefehlt, um den Gegner noch stärker zu bedrängen. Wenn wir es geschafft hätten, in Führung zu gehen, dann wären die Iren untergegangen. “ del 



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