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Karapetian hält F91 im Rennen - 27.04.2015

Eine intensive und attraktive Partie erleben die Zuschauer im Spitzenspiel zwischen Niederkorn und Düdelingen. Das entscheidende Tor für F91 erzielte Karapetian in der 78. Minute. Die Düdelinger sind damit weiter im Meisterrennen, während Niederkorn noch auf einen Europa-League-Platz hoffen kann.

Während F91-Trainer Sébastien Grandjean gestern die Qual der Wahl hatte, fehlten bei Niederkorn die beiden gesperrten Ramdedovic und Menaï sowie der verletzte Abwehrchef Bouzid.



Bereits nach 12' gingen die Düdelinger mit ihrer ersten guten Chance in Führung. Laurienté setzte sich auf dem linken Flügel durch und flankte zu Da Mota, der derart sträflich allein gelassen wurde, dass er nur den Kopf hinhalten musste, um das 0:1 zu erzielen.





Die Reaktion der Niederkorner ließ rund zehn Minuten auf sich warten. Nacheinander brachten Thill (19. und 22.), Cassan (21.) und Garos (23.) das Tor von Joubert-Ersatzmann Clepkens in Gefahr. Der Progrès praktizierte ein schnörkelloses und schnelles Umschaltspiel. Der Meister lief nur noch hinterher. In der 25. belohnte sich die Heimelf: Nach einem Freistoß von Bossi kam Cassan im Strafraum an den Ball und brachte diesen irgendwie im Kasten unter.



Der F91 leistete sich viele Fehlpässe im Aufbauspiel und wurde von der Niederkorner Aggressivität überrumpelt. Bis zur Pause hatten Bossi (30.), Poinsignon (32. und 34.) sowie Garos weitere gute Chancen. Doch Clepkens zeigte, dass er mehr als die Nummer 2 bei den Düdelingern ist.





In der Pause muss die Kabinenpredigt von F91-Trainer Grand jean gesessen haben, denn der Meister kam mit einer anderen Einstellung aus der Kabine. Nach 50' streifte ein Schuss von Nakache nur knapp am Niederkorner Tor vorbei. Sechs Minuten später landete ein Kopfball von Karapetian nach einer Ecke von Benajiba am Pfosten. Dog machte es ihm auf der anderen Seite gleich und traf auch nur das Aluminium (63.).



Als rund eine halbe Stunde vor Spielschluss Regen einsetzte, schalteten beide Teams einen Gang zurück. Keiner wollte verlieren. Dabei hätte keinem ein Unentschieden entscheidend weitergeholfen. Fast aus dem Nichts traf Karapetian in der 78., als er eine Hereingabe von Da Mota aus kurzer Distanz verwandelte. In der 87. hätte Turpel alles klarmachen müssen, doch sein Heber landete nur an der Latte. Das hätte Cassan fast bestraft, als er in der 89. allein vor Clepkens auftauchte, sich jedoch für ein Dribbling zu viel entschied. In der Schlussphase brannte es noch einmal im Düdelinger Strafraum, doch ein Tor sollte nicht mehr fallen.





Tageblatt vom Montag, 27. April 2015


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