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Kampf um den dritten Platz - 18.03.2015

Der FC Progrès erwartet ab 19.30 Uhr den Besuch des Lokalrivalen Differdingen



Können Differdingen und Niederkorn noch in den Titelkampf eingreifen? Dies ist eine der vielen Fragen vor dem heutigen Stadtduell zwischen dem FC Progrès und Differdingen im Stade Jos Haupert.





Niederkorn und Differdingen haben sich die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb zum Ziel gesetzt und folgerichtig werden im spannungsgeladenen direkten Aufeinandertreffen wichtige Zähler vergeben.



Am vorigen Wochenende warteten die beiden heutigen Gegner mit unterschiedlichen Resultaten auf. Differdingen setzte sich mühelos mit 5:0 gegen Käerjéng durch, während Niederkorn in Mondorf eine nicht einkalkulierte Niederlage erlitt. So steht das Team von Trainer Marc Thomé derzeit in der Tabelle wieder auf dem dritten Rang mit einem Vorsprung von einem einzigen Zähler auf den Lokalrivalen FC Progrès. Und diesen mini- malen Vorsprung wollen die Differdinger unbedingt verteidigen.



Für den gastgebenden FC Progrès steht nach dem Rückschlag in Mondorf jetzt Wiedergutmachung an. „Gegen den Aufsteiger konnten wir unser Spiel nicht wie gewünscht aufziehen. Für den gesamten Verein wäre ein Derbyerfolg natürlich ein großes Plus und unser Ziel ist es, heute Abend wieder auf dem dritten Rang zu stehen. Allerdings fehlt uns der gesperrte Garos und hinter den Einsätzen der angeschlagenen Soares und Rougeaux steht jeweils noch ein Fragezeichen“, umreißt der Niederkorner Trainer Olivier Ciancanelli die bevorstehende Aufgabe.



Wegen diverser Sperren und Verletzungen griff der Differdinger Coach Thomé gegen Käerjéng auf mehrere Spieler zurück, die bisher nur wenig Einsatz- zeit bekommen hatten. Immer- hin gelang dem Tabellendritten mit dieser Verlegenheitself der höchste Saisonerfolg, auch wenn sich Jänisch und Co. bis zum Führungstreffer recht schwer taten.



„Man sollte das Resultat nicht überbewerten, aber es hat sich gezeigt, dass Differdingen über einen quantitativ und qualitativ guten Kader verfügt. Ich kann in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen und werde mich bei der Startformation wohl etwas von meinem Bauchgefühl leiten lassen. Wir wollen das Derby auf jeden Fall gewinnen“, so die klare Ansage von Thomé.





Luxemburger Wort vom Mittwoch, 18. März 2015

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