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Duselsieg - 09.03.2015

Lieber spät als nie – das dachte sich wohl gestern der Progrès Niederkorn, der in extremis vor heimischer Kulisse gegen die Hosterter Elf gewann. In der Nachspielzeit netzte Soares zum 3:2-Endstand ein.

In den ersten 45' hemmten verbissen geführte Duelle und unzählige kleine Fouls den Spielfluss beider Teams. Thill legte auf für Menaï (9.), der zu ungenau war, dann für Cassan, der zögerte und in extremis von Mura gestoppt wurde (27.).



Auf der Gegenseite war Battaglia im Abschluss zu schwach (17.), dann knallte Adler die Kugel im Sechzehner über die Torlatte. In der 39. fiel das 1:0, als Bossi auf rechts zum Freistoß antrat. Der Ball segelte in den Strafraum rein, wo Pleimling von einem Mitspieler (Mura) bedrängt die Kugel ins eigene Netz faustete. Nach dem Dreh entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Cassan hatte das 2:0 auf dem Fuß, ehe 1' später Rigo gegen Battaglia zu rüde einstieg. Den fälligen Elfer verwandelte Nomel zum 1:1. In der 57. war erneut Nomel zur Stelle. Seinen Kopfball bekam Castellani erst im Nachfassen hinter der Torlinie unter Kontrolle.



Ein Hin und Her



Jetzt war der Progrès gefordert. Zunächst vergab Sözen in aussichtsreicher Position, im direkten Gegenzug legte Thill auf für Rougeaux, der aus vollem Lauf das 2:2 erzielte. In den letzten 30' ging es hin und her. Soares und Cassan hatten Großchancen, dann kam Adler im Duell mit Bouzid zu Fall. Nomel trat erneut an und traf den Außenpfosten, Battaglia später per Freistoß den Pfosten. Die Gäste wollten mehr. Adler verzog, dann scheiterte Koljenovic kläglich. Was kommen musste, kam, als Thill den Raum auf rechts nutzte. Seine flache Flanke fand Soares am zweiten Pfosten, der zum 3:2 traf.





Tageblatt vom Montag, 9. März 2015


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