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Niederkorn landet Arbeitssieg - 28.10.2014

 Käerjéng verpasst Führungstreffer und beendet Spiel in Unterzahl  



Mit 3:0 behauptete sich Niederkorn am Samstag im Heimspiel gegen Käerjéng und untermauerte seinen Platz im Spitzenpeloton der Tabelle. Die Gastgeber taten sich in diesem Derby allerdings wesentlich schwerer, als es das nackte Resultat erahnen lässt. „In den ersten 45' war es das erwartet schwierige Spiel und wir hatten große Mühe, die richtigen Mittel gegen den gut organisierten Gegner zu finden“, kommentierte Progrès-Trainer Olivier Ciancanelli die Vorstellung seines Teams in der ersten Spielhälfte.



Vor der Pause gab Käerjéng jedenfalls einen gleichwertigen Gegner ab und erspielte sich zu diesem Zeitpunkt sogar die besseren Torchancen. Aber auch die allerbeste davon – einen Foulelfmeter – konnten die Gäste in de 17.' nicht zum Führungstreffer nutzen. „Hätte Käerjéng den Elfmeter verwandelt, wären wir möglicherweise nicht als Sieger vom Platz gegangen“, räumte der Niederkorner Trainer nach Spielschluss ein.



Vom Anpfiff weg entwickelte sich im Stade Jos Haupert ein unterhaltsames Duell. Die favorisierten Platzherren blieben jedoch vieles schuldig und konnten ihr Spiel nicht wie gewünscht aufziehen. Käerjéng zeigte sich zweikampfstark und stellte mit schnell vorgetragenen Angriffen den Gegner vor Probleme. Allerdings fehlte es bei den Gästen im Angriff an der erforderlichen Durchschlagskraft. Neben dem besagten Foulelfmeter – den Alunni neben das Tor setzte – führten auch weitere Chancen von Cunha (22.'), do Rosario (27.') und Alunni (45.') nicht zu einem zählbaren Erfolg. Auch wenn Niederkorn im ersten Durchgang umständlich agierte, so hatten aber auch die Gastgeber durchaus die eine oder andere Torchance. Menaï (18.') sowie Cassan (27.') brachten den Ball aber nicht über die Linie.



Zielstrebigere Platzherren



In der Halbzeitpause hatte der Progrès-Trainer offensichtlich die richtigen Worte gefunden. Niederkorn spielte nun wesentlich zielstrebiger und konnte den Gegner erheblich stärker unter Druck setzten. „Uns gelang es in den zweiten 45' den Rhythmus zu erhöhen. Gleichzeitig zahlte der Gegner seiner kräftezehrenden Spielweise Tribut und wir konnten den angepeilten Heimerfolg einfahren“, analysierte Ciancanelli das Geschehen nach dem Seitenwechsel. Käerjéng musste sich der nun wesentlich besser durchdachten Angriffe des Gegners erwehren und kam kaum noch zu eigenen Offensivaktionen. Eine erste hochkarätige Chance auf den Führungstreffer der Platzherren vergab Cassan (49.') zwar noch, aber nach 58' war es dann so weit. Menaï konnte eine Vorlage von Poinsignon verwerten und brachte Niederkorn in die Erfolgsspur. Niederkorn spielte nun befreit auf und hatte leichtes Spiel. Aufseiten der Gäste haderte man vor allem mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Krueger. „Der Unparteiische avancierte leider zum spielentscheidenden Faktor, indem er Duelle nicht richtig einschätzte und uns in der Endphase mit zwei überzogenen Platzverweisen bestrafte“, so der aufgebrachte UNK-Trainer Roland Schaack nach Spielschluss. Mit zwei Treffern in der Schlussphase sorgte der eingewechselte Rougeaux für den 3:0-Endstand.


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